Statistische Beweisführung an den qur’ânischen Initialen (Muqatta’ât)

von · Dezember 10, 2013

Ich wünsche Ihnen Salâm (Frieden)!

Die qur’ânischen Initialen funktionieren gemäß dieser einfachen Regel:

In jeder ununterbrochenen Sequenz der Sûrât (Kapitel des Koran) mit den gleichen Initialen wird die totale Anzahl dieser Initialen in dieser Serie der Sûrât vom Autor des Qur’ân kontrolliert. Öfter als die Zufälligkeit es erklären kann, ist diese Summe ein Vielfaches der 19.

Die Rolle der Zahl 19 im Qur’ân wurde in jüngster Zeit von Rashad Khalifa, einem Biochemiker und dem früheren Imâm der Moschee in Tucson (Arizona, USA), entdeckt. Er wurde in 1990 von Extremisten niedergestochen, nachdem gegen ihn eine Fatwa von 38 Gelehrten ausgesprochen wurde. Während die Person des Entdeckers der Qur’ânischen Struktur nicht so wichtig wie die Struktur selber ist, muss Rashad für unsere Analyse in der Tat mindestens in einem Punkt wichtig sein: Er veröffentlichte seine Zählung der Qur’ânischen Initialen. Sie können im Anhang seiner englischen Übersetzung des Glorreichen Qur’ân gefunden werden. Wir können seine Zählung mit gewissen Einschränkungen für unsere Analyse verwenden. Generell gesprochen sind seine Zählungen gültig, solange wir sie durch die häufiger verbreiteten arabischen Korantexte bestätigen können. Spezifische Probleme mit seiner Zählung werden im Folgenden dargelegt, die wir in Betracht ziehen müssen, wenn wir den Qur’ânischen Text gründlich analysieren wollen.

  1. Alif sûrât. Es herrscht eine weitverbreitete Meinungsverschiedenheit über die Anzahl der Alifs in den Sûrât, die ein Alif als eine der Initialen enthalten. Werden zwei verschiedene arabische Korantexte betrachtet, so ist unter Umständen sichtbar, dass einige Alifs, die in einer Version vorkommen, in der anderen dafür verschwunden sind. Dies bedeutet, dass wir nicht präzise aussagen können, wie viele Alifs in diesen Sûrât sein sollen, ohne dass wir vorher beweisen, dass der fragliche arabische Qur’ân in unseren Händen der wahre Qur’ân ist, der ursprünglich offenbart bzw. aufgeschrieben wurde. In Folge dessen können wir diese Sûrât nicht in unseren Test miteinbeziehen. Dass Rashad für jede Surâh ein Vielfaches der 19 bestätigt hat, würde unserem Fall immens helfen, wenn wir sie ebenfalls betrachten könnten. Aber wir haben im Moment kein gültiges Argument dafür. Denn der Skeptiker würde jeweils nur einen unterschiedlichen arabischen Text aussuchen und sagen: „Woher wissen Sie, dass dies nicht der wahre Text ist?“ (Es wäre sein Recht, solch eine Frage zu stellen, so lange er einen Text wählt, der auch wirklich publiziert wird, statt einfach einen neuen Text zu erfinden, nur um uns eine schwere Zeit zu bescheren.) Deswegen müssen wir diese Sûrât in unserer Analyse ausschließen, selbst wenn dies bedeutet, dass unser Ergebnis daran leiden wird! (Nur die Mutigen trauen sich fortzufahren!)
  2. Hâ-mîm sûrât. Es gibt sieben Sûrât in einer Reihe mit den Initialen hâ-mîm, aber in der dritten (Sûrah 42) sehen wir einen anderen Set von Initialen im zweiten Vers. Gemäß unserer obigen Definition müssen wir bestätigen, dass diese Serie der Sûrât durch die Einleitung des zweiten Sets der Initialen unterbrochen wird. Aber da der zweite Set der Initialen im zweiten Vers vorkommt, geschieht diese Unterbrechung erst nach der Sûrah 42. Diese Sûrah wurde also bereits zu Sûrât 40 und 41 eingeschlossen, um eine „Serie“ zu konstituieren. Währendessen ist die 42. Sûrah gleichzeitig eine eigene Serie mit der Wirkung, dass wir einen zweiten Set der Initialen erhalten. Es kann gesagt werden, dass wir eine „doppelte Aufgabe“ in derselben Sûrah erhalten. Unnötig zu sagen, dass die verbleibenden hâ-mîm Sûrât (43-46) die nächste Serie bilden.
  3. Vereitelungen. Eine „Vereitelung“ ist alles, was unseren Datenset beeinflusst, die zumindest auch teilweise das Produkt des Phänomens ist, das wir untersuchen. In unserem Falle haben wir zwei Vereitelungen, die unten dargelegt werden. Sie bestehen aus den Korrekturen, die Rashad beim Qur’ânischen Text gemacht hat. Obwohl Rashad zwingende Beweise für seine Korrekturen liefert, besteht mindestens ein Teil seiner Begründung aus der Teilbarkeit durch die 19. Er meinte, dass im Falle eines Disputes über die Orthographie eines Wortes, das eine der Initialbuchstaben beinhaltet, die Alternative, die ein Vielfaches der 19 liefert, den Streit schlichten sollte. Deswegen ist sein Kriterium unter anderem auch die Teilbarkeit durch die 19. Aber warte doch! Ist die Teilbarkeit durch 19 nicht genau das, was wir untersuchen? Wie können wir die Veränderung an den Daten rechtfertigen, indem wir die Teilbarkeit einsetzen? Das können wir nicht. Tatsache ist, dass ganz gleich wie viele andere Beweise diese Korrekturen unterstützen, wir sie in unsere Daten nicht aufnehmen können. Der Skeptiker würde einwenden: „Hey, Sie können nicht einen speziellen Qur’ân verwenden, um das fragliche Wunder zu testen; Sie müssen einen herkömmlichen nehmen!“ Und der Skeptiker hätte Recht.
    1. Die „sâd“ Vereitelung. In den meisten Versionen des Qur’ân sehen wir, dass das Wort „bastatan“ in Vers 7:69, welches korrekterweise [bâ sîn tâ tâ-marbûtah] geschrieben wird, fälschlicherweise mit einem „sâd“ statt einem „sîn“ geschrieben wird. Die korrekte Schreibweise jedoch ist im Taschkent-Qur’ân (Link zum Bild) zu finden. Natürlich führen auch die Wörterbücher dieses Wort mit der korrekten Schreibweise auf. Doch heute beinhalten die meisten Qur’ântexte die falsch geschriebene Version dieses Wortes. Ein unfairer Vorteil für uns, wenn wir Rashads Zählung in unserer Analyse verwendeten. (Es ist zu bemerken, dass wir die Zählung der Sûrah 7 aufgrund der Alifs überhaupt nicht verwenden können. Die Möglichkeit anderer statistischer Tests zeigt uns aber, dass die „sâd“ Vereitelung nicht übersehen werden kann und darf.)
    2. Die „nûn“ Vereitelung. In den meisten Versionen des Qur’ân wird das Wort „nûn“ („Schreibzeug“) in Vers 68:1, normalerweise als [nûn wâw nûn] geschrieben, als der Buchstabe „nûn“ selbst abgekürzt. Sie können im Kontext der Verse sehen, dass „Schreibzeug“ eine sinnvolle Bedeutung ergibt. Die früheren Gelehrten waren bereits mit der Tatsache vertraut, dass gewisse Sûrât im Qur’ân mit Initialen beginnen. Deshalb ist es leicht einzusehen, dass sich die Gelehrten gedacht haben könnten, dieses bedeutungsvolle Wort (welches ebenfalls eine doppelte Aufgabe nach sich zieht) und als Qur’ânisches Initial – nicht vollständig auszuschreiben. Obwohl Rashad die Korrektur vorgenommen hat, können wir seine korrigierte Zählung nicht in unserer Analyse verwenden, da die meisten Qur’âne die abgekürzte Version dieses Wortes enthalten. Rashads Zählung zu akzeptieren würde uns einen unfairen Vorteil verschaffen.

 

Durchsicht unserer Definition

Die Gültigkeit unserer Definition der „Serien“ wird durch die Tatsache bestärkt, dass in keiner Serie Lücken vorzufinden ist. In jedem Fall der Serien mit mehr als einer Sûrah sind die Sûrât aufeinanderfolgend und zusammenhängend. Zudem bestehen exakt die Hälfte der 18 Serien aus mehreren Sûrât, während die andere Hälfte von einer einzigen Sûrâh bestimmt wird. Wenn die Datensets definiert werden, ist es wichtig, solche Eigenschaften zu bemerken, um die Kohärenz der Definition zu präsentieren. In Anbetracht von allem macht unsere Definition einen sehr guten Sinn, da wir auch die natürliche intuitive Definition der Serien genommen haben, ohne darüber zu spekulieren, welche Definition wohl jetzt die besten Ergebnisse liefern könnte!

Und nun zur Erstellung des Datensets. Einige Bemerkungen: Jede Zählung, die in eckigen Klammern steht, ist die Zählung von Rashad. Diese sind umstritten, denn der Skeptiker kann einfach einen unterschiedlichen, arabischen Text des Qur’ân verwenden, der heute ebenfalls publiziert wird. Der Vollständigkeit halber werden sie erwähnt. Zählungen mit einem Sternchen sind Vielfache der 19. Beobachten Sie, wie sorgfältig ich die Datensets erstelle. Ich lasse nichts übrig, sodass der/die LeserIn etwas „erraten“ könnte. Dies ist sehr wichtig.

 

Serie 1 (Sûrât 2-3), alif-lâm-mîm. Total = [15561*]
2 – alif [4502] lâm 3202 mîm 2195 = [9899*] 3 – alif [2521] lâm 1892 mîm 1249 = [5662*]

Serie 2 (Sûrah 7), alif-lâm-mîm-sâd. Total = [5320*]
7 – alif [2529] lâm 1530 mîm 1164 sâd 96 [+1] = 5319 [5320*]

Serie 3 (Sûrât 10-12), alif-lâm-râ. Total = [7353*]
10 – alif [1319] lâm 913 râ 257 = [2489*] 11 – alif [1370] lâm 794 râ 325 = [2489*] 12 – alif [1306] lâm 812 râ 257 = [2375*]

Serie 4 (Sûrah 13) alif-lâm-mîm-râ. Total = [1482*]
13 – alif [605] lâm 480 mîm 260 râ 137 = [1482*]

Serie 5 (Sûrât 14-15) alif-lâm-râ. Total = [2109*]
14 – alif [585] lâm 452 râ 160 = [1197*] 15 – alif [493] lâm 323* râ 96 = [912*]

Serie 6 (Sûrah 19) kâf-hâ-yâ-‘ayn-sâd. Total = 798*
19 – kâf 137 hâ 175 yâ 343 ‘ayn 117 sâd 26 = 798*

Serie 7 (Sûrah 20) tâ-hâ. Total = 279
20 – tâ 28 hâ 251 = 279

Serie 8 (Sûrah 26) tâ-sîn-mîm. Total = 611
26 – tâ 33 sîn 94 mîm 484 = 611

Serie 9 (Sûrah 27) tâ-sîn. Total = 121
27 – tâ 27 sîn 94 = 121

Serie 10 (Sûrah 28) tâ-sîn-mîm. Total = 581
28 – tâ 19* sîn 102 mîm 460 = 581

Serie 11 (Sûrât 29-32) alif-lâm-mîm. Total = [4313*]
29 – alif [774] lâm 554 mîm 344 = [1672*] 30 – alif [544] lâm 393 mîm 317 = [1254*] 31 – alif [347] lâm 297 mîm 173 = [817*] 32 – alif [257] lâm 155 mîm 158 = [570*]

Serie 12 (Sûrah 36) yâ-sîn. Total = 285*
36 – yâ 237 sîn 48 = 285*

Serie 13 (Sûrah 38) sâd. Total = 29
38 – sâd 29 = 29

Serie 14 (Sûrât 40-42) hâ-mîm. Total = 1121*
40 – hâ 64 mîm 380* = 444
41 – hâ 48 mîm 276 = 324
42 – hâ 53 mîm 300 = 353

Serie 15 (Sûrah 42) ‘ayn-sîn-qâf. Total = 209*
42 – ‘ayn 98 sîn 54 qâf 57* = 209*

Serie 16 (Sûrât 43-46) hâ-mîm. Total = 1026*
43 – hâ 44 mîm 324 = 368
44 – hâ 16 mîm 150 = 166
45 – hâ 31 mîm 200 = 231
46 – hâ 36 mîm 225 = 261

Serie 17 (Sûrah 50) qâf. Total = 57*
50 – qâf 57*

Serie 18 (Sûrah 68) nûn. Total = 132 [133*]
68 – nûn 132 [+1] = 132 [133*]

 

Wir listen einfach alle Zahlen auf, die getestet werden sollen. Unsere Definition der Serien beschränkt uns darauf, nur die Summe jeder Serie zu zählen. Die Zahlen in den eckigen Klammern, wie schon erwähnt, können wir nicht miteinbeziehen. Unsere Liste der zu testenden Zahlen besteht nur aus den folgenden zwölf „Datenpunkten“:

798* 279 611 121 581 285* 29 1121* 209* 1026* 57* 132

Reicht diese Darstellung für die Analyse aus? Ja, das tut sie. Unsere Definition wurde strikt angewandt, und wir stellten sicher, dass alle Vereitelungen ausgeschlossen werden. Nichts in unserer Methode verschafft uns einen unfairen Vorteil. Eigentlich ist dieser Datenset der unvorteilhafteste Set, den wir erstellen können, um die Theorie der 19-Teilbarkeit zu testen.

Lassen Sie es mich anders formulieren, um es klarzustellen: Wenn diese Daten irgendetwas der mathematischen Struktur des Qur’âns wiederspiegeln sollten, so sind sie so verzerrt und uneben wie sie nur möglich in unserer Definition sein können.

Nicht nur, dass wir die Beeinflussung unserer Daten durch die Vereitelungen vermieden haben, sondern wir haben uns auch auf eine einzige Regel beschränkt, sodass wir uns selber sogar daran hindern, weitere Regeln zu erkennen, die im Qur’ân operieren könnten. Dies ist die Art der Vorgehensweise, die wir brauchen, um die mathematische Struktur des Qur’ân objektiv und – ziemlich ehrlich – pessimistisch zu testen. Wir können uns einfach nicht erlauben, die Daten in eine Richtung zu „pushen“, um die Wirkung zu übertreiben, den wir zu untersuchen gedenken. So oder so erhielten wir einige Ungenauigkeiten in unseren Daten. Der einzig sichere Weg ist es, unsere Methoden zu sehr zu beschränken statt zu wenig. (Allerdings können wir nun auch sagen, dass falls weitere scheinbare „Vereitelungen“ auftauchen sollten, diese höchstwahrscheinlich drucktechnischer Natur sind, dass also z.B. eine Webseite ein bestimmtes Wort fälschlicherweise unterschiedlich angibt als andere Webseiten, die den Koran ebenfalls zum Lesen anbieten. Falls es weitere Vereitelungen im eigentlichen Sinne geben sollte, so bitte ich Sie höflich darum, mir diese zu melden.)

Jetzt lautet die Frage, ob dies das Ergebnis eines Zufalls sein kann, trotz der Tatsache, dass einige dieser Zahlen in der Tat Vielfache der 19 sind? Gibt es einen Weg, dies herauszufinden? Ja, den gibt es! So Gott will, bald.

 

Die Analyse des Datensets

Würden Sie ein wahres Wunder erkennen, wenn Sie eines sähen? Nun, heute sehen Sie so Gott will aus erster Hand, wie Beweise aussehen. Niemand kann einen authentischen Beweis widerlegen. (Es ist aber äußerst einfach, Täuschungen von so genannten Gläubigen zu widerlegen, die meinen, mathematisch sinnlose Zahlenspielereien als Wunder Gottes zu verkaufen.) Diejenigen, die mit einem wahren Wunder und mit einem soliden Beweis konfrontiert werden, und dann ablehnen zu glauben, was sie sehen, kehren dem Ganzen lediglich den Rücken zu und murmeln Sachen über Affen mit Schreibmaschinen. (Ja… sie tun’s wirklich.)

Aber was ist ein „Wunder“?

Es ist leicht, ein Wunder abzulehnen, wenn mensch damit konfrontiert wird. Ich brauche nur das Kriterium an Ort und Stelle zu ändern. Zum Beispiel: Hätte Jesus einen Toten auferweckt, so sage mensch nur: „Ich bin sicher, dass es eine wissenschaftliche Erklärung hierfür gibt.“ Und voilà! Ich habe mich aus der Sache ausgeklinkt! Sie sind frei, einen Unglauben gegenüber dem zu entwickeln, was ihre eigenen Augen sehen! In der Tat wurde auch sogar vorgeschlagen, dass Jesus einfach einen persönlichen Vorteil aus einer sehr seltenen Krankheit zog, die dem Todeszustand ähnelt und er setzte es angeblich aufs Spiel, den Patienten mit ein wenig Glück „zu heilen“. Was für eine Vermutung! Aber es geschah! Oder? (Glauben Sie wirklich daran?) Aber wie viel Spekulation hätte Jesus wirklich unternommen, wenn es wirklich auf diese Weise geschehen wäre? Was waren die Chancen? Hier, was der Skeptiker vielleicht sagen würde, was geschehen war:

Ein Mann kam mit einer seltenen Krankheit herunter, welche dem Tod ähnelt. Jesus sagte dem Mann, aufzustehen. Schier durch Zufall wurde der Mann genau in diesem Moment wieder gesund. Dies geschah zufällig mehr als einmal.

Es besteht eine Wahrscheinlichkeit von eins zu mehreren Tausend, sodass Jesus dies durch Glück vollbringen konnte und dazu noch jeden überzeugte, er habe einen Toten auferstehen lassen. Bedenken Sie nun folgendes: Die „Erklärung“ des Skeptikers ist genauso seltsam wie die Meinungen dagegen. Es ist tatsächlich wie mit dem „Affen und seiner Schreibmaschine“. Schließlich wird uns gesagt, dass Affen Shakespeare schreiben werden. Werden sie wirklich?

Die Quintessenz ist, dass die angebliche, wundersame Natur in offensichtlichem Widerspruch zu seinem Erscheinen steht. Da aber nahezu alles als „extrem selten“ erklärt werden kann, selbst bei einem unwahrscheinlichen „Zufall“, ist es immer möglich, sich blind gegenüber die Wunder zu stellen. Der Mensch kann immer noch „einen drauflegen“ und mehr verlangen.

„Aber vergessen wir dennoch nicht etwas? Bezeichnen Sie nicht alles höchst Unwahrscheinliche als ‚Wunder‘?“

Nein, natürlich nicht. Es gibt etwas, was ein Wunder hat, was bei einem unwahrscheinlichen Zufall fehlt. Wir nennen es „Absicht“. Beabsichtigte Jesus tote Menschen auferstehen zu lassen oder standen die Leute genau dann auf und begannen zu lächeln, wenn Jesus in der Gegend war? Bemerkte Jesus sie und kassierte schnell den Ruhm dafür ein? Vielleicht war es wie folgt: „Hey! Schaut all diese toten Leute da, die auferstehen! Cool! Ähm… Ich meine… schaut was ich getan habe! Ich wollte dies tun!“ Absicht – das ist der Schlüssel.

Nun wohlgemerkt, ich habe gerade „Wunder“ für Sie definiert. Sie haben natürlich das Recht für sich selbst zu entscheiden, was ein „Wunder“ wirklich ist . Es kann gut sein, dass Sie das Folgende, das Sie gleich sehen und lesen werden, als etwas anderes benennen mögen. Alternativ ist es vielleicht nur ein Beweis, dass eine höhere Instanz am Werk ist. War das aber nicht genau das, was die Wunder von Jesu wirklich waren? Das würde mir auch angenehm erscheinen. Währenddessen werde ich es als „Wunder“ beschreiben, wenn es Ihnen nichts ausmacht. Nachdem dies gesagt wurde, weiter zum Test.

 

DER TEST

Erinnern Sie sich an den Datenset:

798* 279 611 121 581 285* 29 1121* 209* 1026* 57* 132

So einfach dieser Datenset auch aussehen mag, war es, wie Sie sich erinnern mögen, das Ergebnis äußerster Aufmerksamkeit für Detail und sorgfältiger Methodologie. Es ist gleichzeitig der am wenigsten bevorzugbare Datenset, den wir erstellen können, während wir dieser definierenden Regel folgen:

In jeder ununterbrochenen Sequenz der Sûrât mit den gleichen Initialen wird die totale Anzahl dieser Initialen in dieser Serie der Sûrât vom Autor des Qur’ân kontrolliert. Öfter als die Zufälligkeit es erklären kann, ist diese Summe ein Vielfaches der 19.

Um auszuwerten, ob die 19-Teilbarkeit wirklich eine spezielle Eigenschaft dieser Zahlen sind, müssen wir herausfinden, was die Wahrscheinlichkeiten aussagen. Was waren die Chancen im Falle Jesus‘, dass er doch nur auf der Seite des Glücks stand und er das Ganze nur wie ein Wunder aussehen ließ? Nun wird hier eine ähnliche Frage gestellt. Was sind die Chancen, dass diese Vielfache der 19 lediglich gewöhnlich für ein Beispiel dieser Größe sind? Um dies zu beantworten, müssen wir die statistischen Wahrscheinlichkeiten in Bezug auf diese Vielfache ausrechnen.

„Waaas? ‚Statistische Wahrscheinlichkeiten‘ sagen Sie? Mensch, verlangen Sie nicht ein bisschen zu viel vom herkömmlichen Leser? Wie können Sie es erwarten, dass der durchschnittliche Peter so etwas kompliziertes versteht?“

Und verfolge nicht das, wovon du keine Kenntnis hast. Wahrlich, das Ohr und das Auge und das Herz – sie alle sollen zur Rechenschaft gezogen werden. (Qur’ân 17:36, Übersetzung M. A. Rassoul)

Indem uns angeordnet wird, die Wahrheit zu erkunden, bevor wir sie annehmen, sagt uns der Qur’ân, dass die Werkzeuge, die wir dafür brauchen, innerhalb unserer Reichweite liegen. Wir sind in der Tat fähig, alles zu lernen, was wir brauchen. Der „durchschnittliche Peter“ ist da keine Ausnahme. Wenn ich so dreist sein darf, um John Lennon zu zitieren: „Wir sind alle Genies“. Das einzige Hindernis für das Verständnis, was ich hier zu präsentieren gedenke, ist der Mangel an Glauben. Probieren Sie es nur aus. Sie werden sehen. Es braucht nur eine gewisse Angewöhnung.

Um die Statistiken zu verstehen, müssen Sie zuerst folgendes verstehen: Manchmal wird eine 19-Teilbarkeit nur durch Zufall erreicht. Aber je mehr positive Ergebnisse Sie erhalten, desto mehr „brechen“ sie die Gesetze der Zufälligkeit. Wie viele sind zu viele? Statistik gibt uns die Antwort. Was, wenn ich eine zufällige Zahl gezogen hätte und es wäre ein Vielfaches der 19? Die Chancen stehen eins zu 19, d.h. bei ca. 5.26% (was wir als p = 0.0526 ausdrücken können; ‚p‘ steht für ‚probability‘ – das ist Englisch und bedeutet Wahrscheinlichkeit). Was, wenn ich gleich zweimal eine duch 19 teilbare Zahl erhalte? Eins zu 19 x 19 (p = 0.00277). Dreimal? Eins zu 19 x 19 x 19 (p = 0.000146). Sie verstehen? Multiplizieren Sie den Bruch (1/19) so oft mit sich selber wie die Anzahl der Versuche.

Aber schauen Sie her. Nur ein Vielfaches der 19 aus drei Versuchen zu erhalten ist nicht sehr „interessant“ (p = 0.157). Gleicherweise mit zwei Vielfachen, obwohl Sie ein bisschen mehr Aufmerksamkeit abverlangen (p = 0.00787). Es ist diese Art von Szenario, das wir hier haben, wo wir „sechs aus zwölf“ erhalten. Es mag ein wenig schwieriger erscheinen, diese Art von Wahrscheinlichkeit zu berechnen. Nichtsdestotrotz hier die Formel:

 wo…
… P(y) = die Wahrscheinlichkeit ‚y‘ Erfolge zu beobachten
y = die Anzahl der Erfolge in ’n‘ Versuchen
n = die Anzahl der Beobachtungen
p = die Erfolgswahrscheinlichkeit für eine einzelne Beobachtung ist.

Es ist nicht so schlimm, wie es aussieht. Aber wenn Sie all dies nicht selbst rechnen wollen, dann fragen sie nur jemanden, der in Mathematik versiert ist, um für Sie die „Zahlen zu zermalmen“ oder sie in eine Software zu programmieren.

Okay, wir wissen nun über Wahrscheinlichkeiten und wir kennen sogar die Formel. Und jetzt? Nun führen wir den Test aus! Sie erinnern sich, dass es (nur?) sechs Vielfache der 19 in unserem Datenset aus 12 Zahlen war, nicht wahr? Lassen Sie uns die Wahrscheinlichkeit so vieler Vielfachen berechnen. Bereit? Okay, here it goes. Schauen Sie sich jeden Schritt genau an, wenn Sie mit dieser Art von Mathematik nicht vertraut sind – Sie werden sehen, dass es einfacher ist, als es aussieht:

Schritt 1: Die Formel ausfüllen („6“ aus „12“ Hits)
Schritt 2: „p“ mit 1/19 ersetzen (d.h. 0.0526)
Schritt 3: Die Subtraktionen ausführen
Schritt 4: Fakultäten ausführen
Schritt 5: Die Exponenten ausführen
Schritt 6: Die Multiplikationen ausführen
Schritt 7: Die Teilung ausführen
Schritt 8: Rest ausmultiplizieren

Um genauer zu sein, müsste p = 0.0000142 sein, aber da wir einige gerundete Zahlen gebraucht haben (z.B., 0.0526 statt 0.052631579), war das Endergebnis ein wenig daneben.

Okay, ich weiß was Sie denken. Ist dies wirklich „bedeutsam“? Wie können wir es sagen? Diese Art von Abneigung vom Zufall könnte in der realen Welt da draußen ziemlich gewöhnlich sein. Kann sie? Sollten wir uns darum kümmern? (Hinweis: Qur’ân 17:35 – wägt alles ab, um die „Wahrheit zu erkunden.“) Die Lösung ist es, unsere Berechnung mit der Berechnung anderer Zahlen zu vergleichen.

Die folgende Liste zeigt die Wahrscheinlichkeiten für alle Primzahlen bis zu 100. (19 ist auch eine Primzahl.) Kolumne A zeigt die direkten Ergebnisse aus unseren Daten. Kolumne B zeigt die Ergebnisse mit der Korrektur von [nûn] beim Vers 68:1, lediglich für Ergebniszwecke. Die Zahlen in Klammern stehen für die positiven Ergebnisse, die wir für jede Primzahl aus diesen Daten erhalten würden. Seien Sie aufmerksam. Sticht die Zahl 19 in dieser Tabelle überhaupt heraus? Entscheiden Sie für sich selber.

Primzahlen A B
2… [3 aus 12]: p = 0.0537 [2 aus 12]: p = 0.0161
3… [6 aus 12]: p = 0.1113 [5 aus 12]: p = 0.1908
5… [1 aus 12]: p = 0.2062 [1 aus 12]: p = 0.2062
7… [2 aus 12]: p = 0.2883 [3 aus 12]: p = 0.1602
11… [3 aus 12]: p = 0.0701 [2 aus 12]: p = 0.2103
13… [1 aus 12]: p = 0.3827 [1 aus 12]: p = 0.3827
17… [0 aus 12]: p = 0.4831 [0 aus 12]: p = 0.4831
19… [6 aus 12]: p = 0.0000* [6 aus 12]: p = 0.0000**
23… [0 aus 12]: p = 0.5866 [0 aus 12]: p = 0.5866
29… [1 aus 12]: p = 0.2813 [1 aus 12]: p = 0.2813
31… [1 aus 12]: p = 0.2699 [1 aus 12]: p = 0.2699
37… [0 aus 12]: p = 0.7198 [0 aus 12]: p = 0.7198
41… [0 aus 12]: p = 0.7436 [0 aus 12]: p = 0.7436
43… [0 aus 12]: p = 0.7540 [0 aus 12]: p = 0.7540
47… [1 aus 12]: p = 0.2015 [1 aus 12]: p = 0.2015
53… [0 aus 12]: p = 0.7957 [0 aus 12]: p = 0.7957
59… [1 aus 12]: p = 0.1685 [1 aus 12]: p = 0.1685
61… [0 aus 12]: p = 0.8201 [0 aus 12]: p = 0.8201
67… [0 aus 12]: p = 0.8349 [0 aus 12]: p = 0.8349
71… [0 aus 12]: p = 0.8435 [0 aus 12]: p = 0.8435
73… [0 aus 12]: p = 0.8475 [0 aus 12]: p = 0.8475
79… [0 aus 12]: p = 0.8582 [0 aus 12]: p = 0.8582
83… [1 aus 12]: p = 0.1265 [1 aus 12]: p = 0.1265
89… [0 aus 12]: p = 0.8732 [0 aus 12]: p = 0.8732
97… [0 aus 12]: p = 0.8831 [0 aus 12]: p = 0.8831

*p  = 0.0000142
**p = 0.000000676

Diese Ergebnisse zeigen einen wahren Zusammenhang zwischen der physikalischen Struktur des Qur’ân und der Zahl 19, nicht einen „zufälligen“. Die Chancen, diese Resultate durch Zufall zu erhalten sind 1 zu 70’423. Mit der Korrektur von [nûn] in Sûrah 68 fallen die Chancen herunter zu 1 zu eineinhalb Millionen. Der „Mitrenner“ in Termen der Bedeutsamkeit ist die Zahl 2 (die Chancen: 1 zu 62 in Kolumne B), und das ist deswegen, weil es zu wenig von ihnen gibt, nicht zu viele. Es ist nicht einmal nahe an der 19.

In ihren eigenen Verdiensten sind diese Daten sehr eindrücklich. Aber erinnern Sie sich daran: Wir haben alles mögliche getan, um unsere eigenen Aufwände zu durchkreuzen (Vereitelungen und Alif-Zählungen). Sogar mit einem derart strengen Test steht die Zahl 19 klar über allen anderen Zahlen.

„Aber vergessen Sie nicht etwas? Was über die ‚Absicht‘? Beabsichtigt der Qur’ân die Zahl 19 als Beweis eines Wunders zu gebrauchen oder haben Sie diese Anomalie durch Zufall erkannt und die 19 nach dem Fakt für wundersam erklärt?“

Die Antwort finden wir im Qur’ân, in 74:30-31:
Darüber ist neunzehn. Wir haben als Wächter nur Engel eingesetzt, und Wir haben die Zahl nur zu einer Versuchung für die Ableugner gemacht und damit die Schriftbesitzer an Überzeugung gewinnen(, dass diese Schrift eine göttliche ist) und damit die Gläubigen an Glauben zunehmen, und damit die Schriftbesitzer und die Gläubigen nicht zweifeln und damit diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist, und (auch) die Ableugner sagen: „Was will denn Gott damit als Gleichnis?“ So lässt Gott in die Irre gehen, wen Er will, und leitet recht, wen Er will. Aber niemand weiß über die Heerscharen deines Herrn Bescheid außer Ihm. Und dies ist eine Ermahnung für die Menschen.

„Was? Sie meinen, die Zahl 19 ist eine ‚Versuchung‘ für die Ableugner, während sie den Glauben der Gläubigen zunehmen lässt? Wie kann dies sein? Wie kann bloß eine Zahl all dies bewerkstelligen?“

Sie haben gerade gesehen, wie. Gott kannte die Statistiken doch lange vor uns! Sowieso, wer denken Sie, erschuf die Gesetze der Wahrscheinlichkeit? (Oder vielleicht haben Sie bis jetzt nie darüber nachgedacht, sie als „Gesetze“ zu sehen?) Wer erschuf all die Gesetze des Universums?

Erinnern Sie sich an den p-Wert von unserem Test aus unseren Daten (p = 0.0000142). Wie viel beträgt 142 x 19? Ich lade Sie ein, es für sich selber auszurechnen. Werfen Sie doch mal einen Blick nach unten und beantworten Sie dann folgende Frage: Kontrolliert Gott Seine Zahlen nicht?

Es gibt aber noch mehr. Betrachten wir den p-Wert von unserem Test einschließlich der Korrektur von „nûn“ in Sûrah 68 (p = 0.000000676). Sie werden natürlich bemerken, dass die Quersumme von 676 genau 19 (= 6+7+6) ist. Es gibt tatsächlich unendlich viele Zahlen, deren Quersumme 19 sind. Hier sind die ersten solcherart Zahlen: 199, 289, 298, 379, 388, 397, 469, 478, 487, 496, 559, 568, 577, 586, 595, 649, 658, 667, 676. An welcher Stelle steht die 676? Ich lade Sie ein, die Antwort selbst herauszufinden. Und beantworten Sie dann die Frage: Kontrolliert Gott Seine Zahlen etwa nicht?

Nun, noch einmal, all dies könnte schier Zufall sein. In der Tat, ich habe kein Recht, diese bedeutungsvollen Zahlen Ihnen als ein Wunder zu präsentieren, wenn ich es nicht beweisen kann, dass sie es wirklich sind. Könnte ich es? Aber da Sie es nun besser wissen, was es wirklich braucht, um Behauptungen zu widerlegen bzw. zu beweisen, können Sie für sich selber entscheiden. In der Zwischenzeit werfen Sie doch noch mal einen Blick auf die oberen Paragraphen. Sogar wenn es wirklich nichts Wundersames an den Zahlen gäbe, so sollten sie uns nichtsdestotrotz dazu bewegen, nachzudenken. Und ja, Sie müssen denken. Das ist, worum es in 17:36 geht. Gebrauchen Sie ihren Verstand zu jeder Zeit. Sie brauchen keine (geistigen) Krücken, um an Gott zu glauben.

Aber was ist mit den Ausnahmen? Wieso ist die Hälfte der Zahlen bedeutungslos? Ich sag’s ihnen: Ich weiß es nicht. Ich habe nichts mit der Niederschrift des Qur’ân zu tun. Es war alles Gottes Handwerk und nur Gott kennt den Zweck hinter allem, das Er offenbart. Was ich aber weiß: Gott lässt die Zahl 19 klar in der Struktur Seines Buches herausstechen, während alle anderen Zahlen in den Hintergrund verschwinden. Tatsächlich war es sogar so, dass dieser Effekt bis zu unserer Generation überhaupt nicht bekannt war. Sehen Sie sich nur einmal die Fußnoten zu 2:1 und 74:30 in mehreren Übersetzungen des Qur’ân an. Niemand war sich dessen bewusst. Ironisch, dass die Sûrah, welche als einzige die Zahl 19 erwähnt, „die Versteckte“ (Al-Muddath-thir) lautet. Und trotzdem ist die Zahl da, klar genug, damit es von denen verstanden werden kann, die Statistiken verstehen. Was ich auch weiß ist, dass das Gesehene ausreicht, um zu demonstrieren, dass eine höhere Instanz in der Struktur des Qur’ân zu erkennen ist. Etwas, was die bloßen Äußerungen eines Mannes namens Mohammed klar überschreitet, der zwei Generationen vor Karl dem Großen lebte und in seiner Position bei weitem zu beschäftigt war, geschweige denn überhaupt etwas von Statistiken wusste. Dies sollte genügen, um den Qur’ân garantiert näher zu betrachten.

Ich hoffe, Sie haben die Präsentation genossen. Preis sei meinem Herrn, dem perfekten Mathematiker.

 


Das Wort „ALLAH“ & 19

Die Verteilung des Wortes GOTT

Das Wort GOTT (arab.: ALLAH) kommt im Koran grammatikalisch ausgesondert 2698 (19×142) mal vor. Die Gesamtsumme der Versnummern, in denen das Wort GOTT vorkommt, lautet: 118123 (19×6217).

Es sind insgesamt 1820 verschiedene Verse, die das Wort GOTT enthalten. Erstellen wir eine Tabelle mit den Suren- und Versangaben, in denen das Wort GOTT vorkommt, so sieht sie wie folgt aus:

Sure Vers
1 1
1 2
2 7
2 8
2 9
112 1
112 2

Die Summe der Surenspalte inklusive den Wiederholungen lautet erstaunlicherweise: 39045 = 19×2055

Das Wort GOTT kommt in den Versen, dessen Versnummern durch 19 teilbar sind, genau 133 (19×7) mal vor.

Wenn das 2. Kapitel das erste initiierte Kapitel und das 68. Kapitel das letzte initiierte Kapitel ist, dann können wir hier diese Stellen als einschließende Grenzen eines Abschnittes des Korans betrachten. Ein Abschnitt, der bei 2:1 anfängt und bei 68:52 aufhört. Das Wort GOTT außerhalb dieses Abschnittes kommt 57 (19×3) mal vor.

 

Die Markierung

In jedem der 85 Kapitel, in denen das Wort GOTT vorkommt, wird der erste Vers markiert, der das Wort GOTT enthält. Dann markieren wir den letzten Vers, der das Wort GOTT enthält. Dann zählen wir die Verse ab der ersten Markierung bis zur letzten Markierung. Hört sich kompliziert an? Ist es aber nicht! Als Beispiel: Kapitel 1 hat 7 Verse. Das Wort GOTT kommt in den Versen 1 und 2 vor. Also lautet die Zahl von der ersten bis zur letzten Markierung 2.

Kapitel 2 hat 286 Verse. Das Wort GOTT kommt erstmals im 7. Vers vor. Das letzte Mal finden wir das Wort GOTT in Vers 286. Die Anzahl der Verse von 7 bis 286 beträgt also: 280.

Addieren wir nun alle Surennummern und alle Angaben bzgl. dem ersten und letzten Vers, so erhalten wir: 8170 (19×430).

3910 (Die Summe der 85 Kapitelnummern) + 4260 (Die Summe der Anzahl der Versen in den 85 Teilmengen) = 8170 (19×430).

Für eine Überprüfung haben wir hier eine Excel-Datei mit 3 Mappen angelegt, welche alle 2698 Vorkommnisse des Wortes GOTT, die einzelnen Verse und die Markierungen zeigen, die wir hier besprochen haben.

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