Mathematische Wunder der lexikalen Konkordanz (MWLK)

MWLK 31 – Säen, wachsen und Frucht

Das Wort "heraset", was 'die Ernte auszusäen' bedeutet, wird 14 mal im Koran erwähnt. "Ziraat" das das Wachsen in der Erde meint, wird ebenfalls 14 mal erwähnt. Das Endergebnis aus allen diesen Maßnahmen, die 'Frucht' (fakihe), wird wiederum 14 mal erwähnt. Beispielverse für diese Wörter:
56:63-64 Habt ihr betrachtet, was ihr aussät? Seid ihr es, die es wachsen lässt, oder lassen Wir es wachsen?

43:73 Darinnen sind Früchte für euch in Menge, von denen ihr essen könnt.


Das Wort Anzahl Vorkommen
säen 14
wachsen 14
Frucht 14




MWLK 32 – Baum und Pflanze

Das Wort "Baum (schedscher)" und all seine Derivate werden 26 mal im Koran erwähnt. Das Wort "Pflanze (nebat)" wird mit all seinen Derivaten ebenfalls 26 mal verwendet. Die zwei nachfolgenden Verse geben ein Beispiel für diese Wörter:
27:60 ... Ihr vermöchtet nicht, nicht ein Baum sprießen zu lassen...

6:99 Und Er ist es, Der Wasser niedersendet aus der Wolke, damit bringen Wir alle Art Wachstum (nebat) hervor ...


Das Wort Anzahl Vorkommen
Baum 26
Pflanze 26




MWLK 33 – Sünde und sexuelles Verbrechen, Übertretung, Zorn

Wir haben in MWLK 19 gesehen, dass die Worte "sexuelles Verbrechen" (fasha), "Übertretung" (baghy) und "Zorn" (ghazabun) jeweils 24 mal im Koran erwähnt werden. Diese ganzen Worte sind mit dem Wort "Sünde" (el-ism) verbunden. Besonders, weil die Worte "sexuelles Verbrechen" und "Übertretung" auf das Wort "Sünde" hinauslaufen, ist ihr Zusammenhang deutlich. Und da Verhaltensweisen, die den Zorn zur Folge haben auch als Sünde angesehen werden, steht das Wort "Zorn" auch im Bezug zum Wort "Sünde". Da die Worte, die dem Wort Sünde zugehören jeweils 24 mal erwähnt werden, wird das Wort "Sünde" selbst doppelt so oft benutzt, nämlich 48mal (24×2). Während einige Wörter in gleicher Anzahl ein mathematisches Wunder bilden, werden andere manchmal doppelt so häufig erwähnt um eine andere Art von Wunder aufzuzeigen. Wir werden in den folgenden Kapiteln zu dieser Art von Wundern einige weitere Beispiele anführen. Wir haben in MWLK 19 Beispielverse für die Worte 'sexuelles Verbrechen', 'Übertretung' und 'Zorn'. Nachfolgend ist ein Beispiel für 'Sünde' (el-ism):
6:120 Ihr sollt die Sünden meiden, sowohl die sichtbaren als auch die verborgenen...


Das Wort Anzahl Vorkommen
Sünde 48 (24×2)
sexuelles Verbrechen 24
Übertretung 24
Zorn 24




MWLK 34 – Reich, alle Welten und Spenden

Gott verlangt von uns im Koran, dass wir von unserem Reichtum an die Armen und Bedürftigen abgeben. Diese Tat wird sogar als dermaßen wichtig angesehen, dass Gott Seine Barmherzigkeit den Rechtschaffenen zuspricht, die aus freiem Herzen spenden (siehe Koran Kapitel 7, Vers 156). Das Wort "reich" (ghani) wird im Koran 73 mal erwähnt. Das Wort "spenden" (infaq) wird ebenso 73 mal erwähnt. Und im Koranvers 3:97 und im Vers 29:6 wird ausgesagt, dass Gott "Ghani" (reich, unabhängig) ist über "Alameen" (alle Welten). Raten Sie, wie häufig das Wort "Alameen" im Koran vorkommt. Genau! Die Antwort lautet: 73 mal. Es ist ein weiteres Wunder des Koran, dass diese in Zusammenhang stehenden Worte, die eine verwandte Bedeutung haben, ebenfalls einen numerischen Zusammenhang darstellen. Nachfolgend ein Beispielvers:
2:267 Ihr Gläubigen! Spendet von den guten Dingen, die ihr erworben habt und von den Bodenerträgen, die Wir euch gewähren! Gebt nicht vom Schlechten, das ihr selbst nicht annehmen würdet oder nur, wenn ihr ein Auge dabei zudrücken müßtet. Wisset, daß Gott unendlich reich ist und daß Ihm höchster Dank gebührt!


Das Wort Anzahl Vorkommen
Reich 73
Spenden 73
Alle Welten 73




MWLK 35 – Thamud und der Lärm

Aus den Koran lernen wir, dass das Volk der Thamud durch einen Lärm/Schrei (sahya) vernichtet wurde, das auf sie gesandt wurde. Durch diese Erklärung lernen wir, dass es einen Bezug zwischen den Wörtern "Thamud" und dem "Lärm" (sahya) gibt. Thamud wird 26 mal und das Wort "Lärm" (sahya) wird 13 mal, also halb so oft verwendet. In den Versen zwischen Vers 23 und 31, der Sure "Mond", spricht der Koran von den Thamud. Im 31. Vers wird erwähnt, dass die Thamud durch einen Lärm vernichtet wurden:
54:31 Wir schickten einen einzigen Schrei (sayha) über sie.


Das Wort Anzahl Vorkommen
Thamud 26 (13×2)
Schrei 13




MWLK 36 – Das Volk von Lot und der Steinhagel

In dem vorhergehenden Kapitel haben wir aufgezeigt, dass der Koran in den Versen zwischen dem 23. und dem 31. der Sure "Mond" die Thamud erwähnt und im Vers 31 davon spricht, dass die Thamud durch einen Schrei/Lärm (sayha) vernichtet wurden. Wir haben versucht die numerische Beziehung zwischen den Worten "Thamud" und dem "Schrei" zu zeigen. 3 Verse weiter, im 34. Vers derselben Sure wird erwähnt, dass das Volk von Lot durch einen Steinhagel (hasibe) vernichtet wurden. "Das Volk von Lot" (kavmun Lut, Ihvanun Lut) wird im Koran 8 mal erwähnt, während der Begriff Steinhagel (hasibe), der diese Gesellschaft vernichtete, halb so oft, nämlich 4 mal vorkommt. Es ist wichtig zu erkennen, dass die Zerstörung von den Thamud und dem Volk von Lot in der gleichen Sure aufeinanderfolgend erwähnt werden und dass beide die gleiche lexikale Beziehung zwischen ihren Namen und der Art ihrer Vernichtung haben (die doppelte Anzahl an Vorkommen). Nachfolgend der Vers, der die Vernichtung des Volkes von Lot erwähnt:
54:34 Da schickten Wir einen stürmischen Wind mit Steinhagel über sie. Nur die Angehörigen Lots erretteten Wir am frühen Morgen.


Das Wort Anzahl Vorkommen
Das Volk von Lot 8 (4×2)
Steinhagel 4




MWLK 37 – Vergebung und Strafe

Die Derivate des Wortes Vergebung (gafr) kommen insgesamt 234 mal vor. Das Wort "ceza", das sowohl als Entgelt für die Taten als auch als Strafe verwendet wird, kommt mit all seinen Derivaten 117 mal vor. Beispielverse sind:
71:28 Mein Herr! Vergib mir und meinen Eltern und dem, der mein Haus gläubig betritt, und den gläubigen Männern und den gläubigen Frauen.

4:123 Wer Böses tut, dem wird es vergolten werden.


Das Wort Anzahl Vorkommen
Vergebung 234 (117×2)
Strafe 117




MWLK 38 – Nah und entfernt

Die Derivate der Worte "zulfa" (näherkommen, Nähe) und "azal" (Ferne, entfernen) kommen genau gleichvielmal vor, nämlich zehn Mal. (Diese Entdeckung machte der in Deutschland lebende Hasan Öztürk.) Zwei Verse, in denen diese Wörter vorkommen, lauten wie folgt:
81:13 Und wenn der Garten nahe gebracht wird (zulfa).

44:21 Und wenn ihr mir nicht glaubt, so haltet euch fern (azal) von mir.


Das Wort Anzahl Vorkommen
nah 10
entfernt 10




MWLK 39 – Tat und Lohn

Das Wort "Tat" (fiil) wird im Koran 108 mal erwähnt. Die Taten, die wir verrichten, werden entgeltet (ecir), wenn die Zeit kommt. Ob wir den Lohn mögen oder nicht, es wird die Konsequenz aus unseren Taten sein. Und diese Worte "Taten" und Lohn (ecir), die in engem Bezug zueinander stehen, werden in der gleichen Anzahl im Koran verwendet, jeweils 108 mal. Es ist ein Wunder des Koran, solch ein mathematisches Wunder im Gesamten zu erbringen, obwohl er Stück für Stück offenbart wurde.

Es gibt kein zweites Buch, das dermaßen viele lexikale Konkordanzen enthält. Der Koran zeigt nicht nur Wunder aus dem Weltall hoch oben bis zur Tiefe des Ozeans, vom Mutterschoß bis zur Tierwelt, er zeigt auch mathematische Wunder, indem er Worte und Phrasen in Konkordanz verwendet. Er vollbringt auch eine wichtige Mission, indem er uns unseren Erschaffer nahe bringt.


Das Wort Anzahl Vorkommen
Tat 108
Lohn 108




MWLK 40 – Einsichtige und Verrückte

Im Koran kommt die Formulierung "die Einsichtigen (al-albab)" 16 mal vor. Das Antnoym "Verrücktheit (mecnun/cinnet)" kommt ebenfalls 16 mal vor. Zwei Beispielverse lauten:
12:111 Wahrlich, in ihren Geschichten ist eine Lehre für Menschen von Verstand.

7:184 Haben sie nicht nachgedacht? Ihr Gefährte ist keineswegs irre (cinnet). Er ist nur ein offenkundiger Warner.


Das Wort Anzahl Vorkommen
Die Einsichtigen 16
Verrücktheit 16





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